Die SP10 zum Ringling

'Ringling' im Rütihof - (c) stadt-zuerich.ch

Die SP 10 befürwortet den Ringling, da er alte Anliegen der offenen Planung Rütihof und der Fachstelle für Stadtentwicklung berücksichtigt. Die geplanten Verkehrsänderungen werden spürbare Verbesserungen für den Langsam- und öffentlichen Verkehr bringen. Das Projekt „Ringling“ wurde nach einer rund zweijährigen Juryarbeit einstimmig verabschiedet.

In der Jury arbeiteten VertreterInnen der Bauträger und ArchitektInnen, eine Stadtplanerin, die damalige Leiterin des Sozialzentrums Waidberg sowie zwei QuartiervertreterInnen mit. „Ringling“ wurde als bestes unter fast 80 eingereichten Projekten ausgewählt. Es beinhaltet nicht nur zeitgemässe und preisgünstige Wohnungen und Infrastruktureinrichtungen, sondern auch eine grosse parkähnliche Grünfläche, die dem ganzen Quartier Rütihof zur Verfügung stehen wird. Zahlreiche Erkenntnisse aus der Offenen Planung Rütihof (1989) und der Quartieranalyse der Fachstelle für Stadtentwicklung (1998) wurden von der Jury mitberücksichtigt. So können langjährige Quartieranliegen durch Ringling endlich erfüllt werden.

Die SP Zürich 10 befürwortet das Projekt „Ringling, denn es ist innovativ und bringt dem Rütihof Vorteile: Statt das Gelände mit vielen einzelnen Häusern zu überstellen, entsteht am Rand eine zusammenhängende Gebäudeform und im Zentrum eine frei zugängliche, grosse Grünfläche. Dadurch wird der Verkehrslärm der Regensdorfer- und Frankentalerstrasse im östlichen Teil des Rütihofs spürbar reduziert; dazu wird der Freiraum innerhalb der Siedlung für alle Rütihofbewohnerinnen und -bewohner zugänglich und benützbar.

Die SP hat den gemeinnützigen Wohnungsbau schon immer unterstützt und gefördert: Genossenschaften sind besser als alle anderen in der Lage, attraktive und gleichzeitig preisgünstige Wohnungen in grosser Zahl zu erstellen. Auch das Projekt „Ringling“ ist dafür ein Beispiel. Gute und preiswerte Wohnungen für Familie ebenso wie für Alleinstehende, ältere und jüngere Menschen bilden das künftige Wohnungsangebot und werden eine breit durchmischte Bewohnerschaft zur Folge haben: Genau das was der Rütihof braucht. Von einer Verslumungsgefahr zu reden, wie das einzelne Kritiker tun, ist nicht nur eine Beleidigung für alle Menschen, die in einer Genossenschaft leben, es ist auch völlig aus der Luft gegriffen. In keiner der vielen Genossenschaftssiedlungen in Zürich sind auch nur ansatzweise solche Tendenzen feststellbar.

Die geplanten Verkehrsänderungen schliesslich wurden lange vor Beginn der Juryarbeit am Projekt Ringling konzipiert und an einem Workshop des Städtischen Amts für Hochbauten einer grossen Gruppe Interessierter vorgelegt. Eine Beschleunigung erfolgte durch einen parlamentarischen Vorstoss von SP-10-Gemeinderätin Christine Stokar, der im Februar 2007 mit grossem Mehr vom Gemeinderat gutgeheissen wurde. Mit der geänderten Verkehrsführung wird die heutige Situation deutlich verbessert: Übergänge für FussgängerInnen werden sicherer und angenehmer, die Haltestellen für die Busse logischer angeordnet, dazu kommen Temporeduktionen und geringere Lärmbelastungen. Klar ist: Wer sich gegen diese Massnahmen ausspricht, handelt nicht im Interesse des Rütihofs und seiner Bewohnerinnen und Bewohner.

Nächste Termine

27. Februar 2012 - 19:30
3. März 2012 - 18:00

Medienberichte

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