SP 10 unterstützt Rosengarten-Volksinitiativen

Rosengartenstrasse: Flankierende Massnahmen nötig!

Für Sofortmassnahmen auf der Westtangente und das Rosengartentram
Die SP Zürich 10 unterstützt die beiden von der IG Westtangente Plus lancierten Volksinitiativen zur Ergreifung von flankierenden Massnahmen auf der Rosengartenstrasse bei Eröffnung des Uetlibergtunnels und der Planung einer Tramlinie vom Milchbuck zum Albisriederplatz. Beide Initiativen nehmen alte Forderungen der SP 10 auf.

Die Mitgliederversammlung der SP 10 folgte einstimmig dem Vorschlag des Vorstandes, die Unterschriftensammlung der beiden von der IG Westtangente Plus lancierten Vollksinitiativen zur Rosengartenstrasse zu unterstützen und deren Patronatskommitees beizutreten. «Mit den beiden Initiativen wollen wir dem Stadtrat den Rücken stärken», erklärt SP-10-Gemeinderat und Mit-Initiant Markus Zimmermann. So möchte die Stadt Zürich mit Ampeln und Fussgängerstreifen die Rosengartenstrasse beruhigen, aber der Kanton blockiert einmal mehr städtische Verkehrsanliegen. Simone Brander, Vorstandsmitglied der SP 10 und der IG Westtangente Plus, freut sich über die Unterstützung der Initiativen: «Mit der breiten Abstützung durch die Parteien wird es möglich, dass nach 35 Jahren die Westtangente wieder zu einer Quartierstrasse wird, an der Wohnen, Leben und Arbeiten möglich ist. So etwas darf der Kanton nicht ignorieren.»

Massnahmen bei Eröffnung des Uetlibergtunnels nötig
Die Initiative «Sofort-Massnahmen Zürich Nord-West» nimmt alte Forderungen der SP 10 auf. So fordert sie schon seit Jahren zwei durchgehende Busspuren auf der Hardbrücke und der Rosengartenstrasse, ein Nachtfahrverbot für Lastwagen sowie Lichtsignalanlagen und Fussgängerstreifen an den Kreuzungen Wibich-, Lehen,- Nord- und Röschibachstrasse. «Es ist absurd, nach der Eröffnung des Uetlibergtunnels die West- und Seebahnstrasse zu normalen Quartierstrassen abzuklassieren, gleichzeitig aber die Hardbrücke um eine Spur zu verbreitern und weiterhin die Stadtautobahn ohne Schutzmassnahmen vom Buchegg- bis zum Hardplatz durch Wohnquartiere zu führen!», so Yves Baer, Co-Präsident der SP 10. «Diese Art von Verkehrsführung bringt nur Dauerstau, Lärm und Gestank, weil die geplante und erwünschte Verkehrsverlagerung auf den Stadtumfahrung so nicht funktioniert.»

Ausbau der Tangential-Linien wie Bus 89 und Rosengartentram nötig
Auch die zweite Initiative «Rosengarten-Tram» hat Elemente aufgenommen, welche die SP 10 schon mehrmals gefordert hat. Die Tangential-Linien innerhalb der Stadt sind ungenügend ausgebaut: So verkehrt die Linie 89 (Heizenholz-Sihlcity) nur werktags bis 20.00 Uhr. Die in der VBZ-Netzstudie 2025 vorgestellte Tramlinie 17 vom Milchbuck bis zum Albisriederplatz, das so genannte Rosengartentram, entlastet nicht nur den heutigen Engpass Hauptbahnhof, sondern ist ein probates Mittel, die Westtangente vom motorisierten Individualverkehr zu entlasten und diesen auf die Stadtumfahrung zu bringen. Durch die Sanierung der Buchegg-/Rosengartenstrasse mit flankierenden Massnahmen auf die Eröffnung des Uetlibergtunnels werden zwei Spuren für die Tramlinie frei, die in der Übergangszeit von einem Busvorläuferbetrieb genutzt werden können. Zudem lässt sich die Tramlinie in zehn Jahren realisieren und nicht erst in 25 bis 30, wie der Waidhaldetunnel, dessen Realisierung durch technische und umweltverträgliche Probleme sehr fraglich ist. Ausserdem ist es ein offenes Geheimnis, das neue Strassen mehr Verkehr anziehen.

Nächste Termine

27. Februar 2012 - 19:30
3. März 2012 - 18:00

Medienberichte

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Wir fordern im
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» Petition am 17. Mai mit knapp 900 Unterschriften eingereicht!

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