Soll die Buslinie 71 Ende 2008 eingestellt werden?

Buslinie 71

SP 10 setzt sich für Erhalt der Buslinie 71 ein
Nachdem die neue Linienführung des 71ers in einer zweijährigen Versuchsphase erprobt werden sollte, führt die VBZ im Dezember eine Fahrgastzählung durch. Wird keine durchschnittliche Belegung von 10 Passagieren erreicht, wird die Linie 71 per Dezember 2008 eingestellt. Die SP 10 wehrt sich mit einer Flugblatt-Aktion dagegen.

Auf Grund der regen Bautätigkeit im Einzugsgebiet der Strasse «Breitensteinstrasse/Am Wasser» hat sich die SP Zürich 10 in den 90er-Jahren massgeblich für die Realisierung einer Quartierbuslinie eingesetzt. Nach der Inbetriebnahme 1999 hat die zunehmende Nachfrage vorerst bestätigt, dass eine Buslinie entlang der Wohngebiete an der Limmat als Alternative zu den Tramlinien 4 und 13 ein Bedürfnis ist. Leider haben sich die Fahrgastzahlen in den letzten Jahren auf einem (zu) tiefen Niveau eingependelt. In einem Mitwirkungsverfahren mit den Anwohnerinnen und Anwohnern und dem Quartierverein Wipkingen wurde deshalb versucht, die Linienführung attraktiver zu gestalten.

Aus diesem Verfahren resultierte 2006 eine provisorische Verlängerung zur Station Hardbrücke. Der Zürcher Verkehrsverbund ZVV und VBZ machen den Fortbestand der Buslinie 71 von einer deutlichen Nachfragesteigerung bis Ende 2007 abhängig. Wird in den nächsten Wochen nicht eine durchschnittliche Belegung von 10 Fahrgästen pro Fahrt erreicht, wird die Linie 71 per Dezember 2008 eingestellt!

Flugblätter für die Bevölkerung
Die SP Zürich 10 ist nach wie vor überzeugt, dass eine Buslinie der Limmat entlang ein Bedürfnis ist. Deshalb setzt sich für den Fortbestand des 71ers ein. Die Anwohnerinnen und Anwohner der Breitensteinstrasse/Am Wasser erhalten dieser Tage Flugblätter verteilt. Die SP bittet damit die Bevölkerung, mit einer regen Benützung der Linie 71 ihr Anliegen auf eine Quartierbuslinie zum Ausdruck zu bringen.

Nächste Termine

27. Februar 2012 - 19:30
3. März 2012 - 18:00

Medienberichte

"Die Patienten profitieren"
Erika Ziltener begrüsst die neue Managed-Care-Vorlage zur Förderung der integrierten Versorgung. Sie teilt die massive Kritik ihrer Partei zwar teilweise, will aber auf ein Referendum verzichten. (Zürichsee Zeitung)

 

"Hirslanden hemmungslos"
Unsere Nationalratskandidatin Erika Ziltener kritisiert Hirslanden: Die ausländische Spitalgruppe erhält ab 2012 Geld vom Kanton - und wehrt sich, ihren Gewinn zu teilen. (SonntagsZeitung)

Petition Quartierzentrum Nordbrücke

Wir fordern im
Quartierzentrum Nordbrücke:
• Tempo 30
• Keine Verschmälerung der Trottoirs

 

» Petition am 17. Mai mit knapp 900 Unterschriften eingereicht!

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